Global
Coatings

Mensch & Gesellschaft

Wir verhalten uns wertschätzend und respektvoll. Wir befähigen und bestärken unsere Mitarbeiter und sorgen für sichere Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus übernehmen wir die Verantwortung dafür, zu einer besseren Lebensqualität für alle beizutragen.

BASF Coatings, Münster

Unsere Mitarbeiter

Unsere Mitarbeiter sind der entscheidende Faktor, um unsere Ziele zu erreichen. Sie sind der Schlüssel zu unserem Erfolg. Wir ermöglichen unseren Mitarbeiter und befähigen sie dazu, aus ihren Talenten und ihrem Job das Beste herauszuholen. Wir schaffen ein Umfeld, in dem unsere unterschiedlichen Talente bestmöglich ihren Beitrag leisten können. Wir fördern eine Kultur, in der sich verschiedene Denkweisen und Arbeitsweisen optimal entwickeln können. 

BASF Coatings, Münster

Arbeitssicherheit

Bei Sicherheit machen wir keine Kompromisse. Wir verhalten uns verantwortungsbewusst. Die Gesundheit und die Sicherheit der Menschen haben für uns höchste Priorität. Wir arbeiten jeden Tag auch daran, die Umwelt zu schützen.

Wir handeln nach den Prinzipien von Responsible Care® und verbessern kontinuierlich die Effizienz unserer Produktionsbetriebe, um Ressourcen einzusparen. 

Soziale Verantwortung

Die Umgebung unserer Standorte spielt eine wichtige Rolle für unseren Erfolg. Wir können unser Geschäft nur erfolgreich führen, wenn wir das Vertrauen und die Unterstützung unserer Nachbarn haben. Deshalb nehmen wir unsere Rolle als zuverlässiger Partner und attraktiver Arbeitgeber ernst und setzen in unseren Gemeinden diverse Projekte zur gesellschaftlichen Verantwortung um. 

Es liegt in unserer Verantwortung, unsere Lieferkette sorgfältig zu managen. Wir fokussieren uns besonders auf die verantwortungsbewusste Beschaffung. Ein Beispiel hierfür ist die Beschaffung von Mica.   

BASF verwendet den Rohstoff Mica sowie auf Mica basierende Effektpigmente. Zur überwiegenden Abdeckung unseres Bedarfs nutzen wir Mica aus unserer eigenen Mine in Hartwell/USA. Einige unserer Bereiche nutzen ausschließlich diese Mine. Von unseren Mica-Lieferanten verlangen wir die Einhaltung international anerkannter Standards, zu denen auch der Ausschluss von Kinderarbeit gehört.

BASF ist Mitglied der „Responsible Mica Initiative“ (RMI) und trägt damit aktiv dazu bei, Kinderarbeit im Geschäft mit Mica auszuschließen. RMI will Kinderarbeit und inakzeptable Arbeitsbedingungen in der indischen Mica-Lieferkette ausschließen.

Ohne Reparaturlackierer gäbe es kein Reparaturlackgeschäft. Deshalb wollen wir die Attraktivität des Reparaturlackgeschäfts zeigen und neue Mitarbeiter für die Reparaturlackbranche gewinnen. Wir fördern außerdem hohe, nachhaltige Reparaturlackierungsstandards durch diverse Schulungs- und Weiterentwicklungsprogramme.

Mithilfe von STAMPP, dem R-M Best Painter Contest oder dem internationalen WorldSkills-Wettbewerb stärken wir die nächste Generation von Reparaturlackierern und fördern ihre Fähigkeiten auf einer globalen Ebene, wovon lokale Märkte profitieren.

  • STimulate and revAMP the Paint Profession – das verbirgt sich hinter der Abkürzung STAMPP. Es ist ein international standardisiertes einjähriges Schulungsprogramm für angehende Autoreparaturlackierer, das im Jahr 2008 eingeführt wurde. BASF arbeitet dabei mit mehr als 100 Berufsschulen und Lackierbetrieben zusammen.
  • Der WorldSkills-Wettbewerb fand erstmals im Jahr 1950 statt und die Teilnahme gilt als höchste Auszeichnung in Ausbildungsberufen. Im Mai 2020 hat BASF Coatings ihr globales Sponsoring der WorldSkills verlängert, um sich weiterhin in der Förderung neuer Talente im Bereich Autoreparaturlackierung zu engagieren. Das Ziel der WorldSkills besteht darin, die Wahrnehmung und Anerkennung von Fachkräften zu erhöhen und den Stellenwert von Fachkompetenz für wirtschaftliches Wachstum und persönlichen Erfolg hervorzuheben. Der Wettbewerb spornt die Teilnehmer zu neuen Höchstleistungen an. Gleichzeitig werden ihnen im Rahmen von Schulungen die notwendigen Fähigkeiten vermittelt, um ihre Leidenschaft zum Beruf zu machen.
  • Mit dem Fokus auf Schulungen und Möglichkeiten, neue Kompetenzen in der Branche zu erwerben, ist der Internationale R-M Best Painter Contest ein einzigartiger Wettbewerb der Autoreparaturlackmarke. R-M richtet den Wettbewerb für aufstrebende Autoreparaturlackierer seit dem Jahr 1999 aus, um den Beruf als eine attraktive Karriere zu fördern und die talentiertesten Lackierer auszuzeichnen.

Ohne Ausbildung ist es schwer, eine Arbeitsstelle zu finden. Ohne eine Arbeitsstelle schränken sich die Perspektiven ein. Um die individuellen Perspektiven für Berufschancen zu erweitern, bietet BASF Coatings nicht nur eine Reihe von Berufsausbildungen an, sondern beteiligt sich auch an Projekten mit regionalen Partnern. Es geht darum, zu einem frühen Karrierezeitpunkt die Brücke zwischen Schulen und beruflichen Ausbildungsstätten zu schlagen. 

Einige Beispiele hierfür: Mit dem Programm „Brücke zum Beruf“ bietet BASF Coatings ein einjähriges Praktikum für junge Menschen an, die keinen Ausbildungsplatz bekommen haben. „Schule – und dann?“ ist ein Projekt, das von der Wirtschaftsförderung Münster GmbH ins Leben gerufen wurde. Es ermöglicht Schülern in Münster einen Nachmittag am BASF-Standort zu verbringen und sich über das benötigte Know-how für verschiedene Berufe zu informieren. Zudem bietet die Industriegemeinschaft Münster, zu der auch BASF Coatings gehört, auf ihrer Website ein Tool zur Berufsfindung an. Mit dem Berufsfinder können Schüler mehr über ihre Interessen und Begabungen herausfinden. Darüber hinaus finden sie Ansprechpartner, die sie bei Fragen kontaktieren können.

Woraus bestehen Gummibärchen? Wie können Gewässer von Abfall gereinigt und Metall aus alten Computern wiedergewonnen werden? Jedes Jahr widmen sich Schüler diesen und vielen anderen Fragen in Deutschlands Nachwuchswettbewerb „Jugend forscht”. In Münster unterstützen wir den Regionalwettbewerb als Hauptsponsor innerhalb des nationalen Rahmens seit 2002. Junge Talente aus den Bereichen Naturwissenschaft, Technik, Informatik und Mathematik haben die Gelegenheit, ihre Ideen zu verwirklichen, während BASF Coatings sich mit den klugen Köpfen von morgen vernetzt.

Seit vielen Jahre ist die Marke Suvinil von BASF Coatings Marktführer in Brasilien, dem größten Land Südamerikas. Dieser Erfolg beruht auch auf gesellschaftlichem Engagement, weshalb BASF Coatings sich schon lange für die Erhaltung des kulturellen Erbe Brasiliens einsetzt.

Mit dem Projekt SCAM (Abkürzung für „Suvinil Color, Architecture & Memory“) unterstützt das Unternehmen seit über 20 Jahren die Restauration von bedeutenden historischen Gebäuden, öffentlichen Orten und Institutionen. Im Jahr 2008 wurde beispielsweise das Museum Museu de Arte de São Paulo (MASP) umfassend restauriert. Die äußeren Wände wurden mit dem Farbton „Red MASP” von Suvinil gestrichen, der die außergewöhnliche Architektur des Gebäudes hervorhebt. Ein Jahr später kooperierte BASF Brasilien mit dem brasilianischen Graffitikünstler Rui Amaral, um die Fußgängerunterführung Buraco da Paulista auf einer der bekanntesten Straßen in São Paulo, der Avenida Paulista, zu renovieren. Im Jahr 2010 erhielt die in den Bergen gelegene Stadt Campos de Jordão, eine der berühmtesten Attraktionen und Urlaubsziele, einen neuen Eingang, der mit Produkten von Suvinil angestrichen wurde.

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In unserem Museum für Lackkunst ist alles den Anfängen des Lacks, seinen vielseitigen Anwendungsgebieten und der Gestaltung von Oberflächen mit Lack gewidmet. Es repräsentiert das kulturelle Engagement von BASF in Münster. Zudem ist das Museum Heimat einer weltweit einzigartigen Kunstsammlung von über 2.000 Objekten aus Ostasien, Europa und der islamischen Welt aus über zwei Jahrtausenden. In wechselnden Sonderausstellungen werden sowohl traditionelle als auch zeitgenössische Aspekte der Lackkunst hervorgehoben. Im Museum finden außerdem regelmäßig Jazzkonzerte und klassische Konzerte sowie Programme für Kinder statt.

Nach der Arbeit sind viele unserer Mitarbeiter noch in verschiedenen ehrenamtlichen Projekten aktiv. Um dieses ehrenamtliche Engagement zu fördern und zu würdigen, gibt es bei BASF Coatings den internen Wettbewerb „Connected to Care“. Im Jahr 2020 gewannen die Projekte „Musik verändert die Welt“ und „Hospiz macht Schule“, in denen sich zwei unserer Mitarbeiter engagieren.

Innerhalb des Projekts „Musik verändert die Welt“ an der Eichendorffschule in Münster wurde ein Orchester gegründet, das sich aus Kindern verschiedener Herkunft, Kulturen, Muttersprachen oder weiteren Besonderheiten zusammensetzt. Ihre gemeinsame Sprache ist die Musik, ihr gemeinsames Ziel ist das gemeinsame Musizieren. Das Projekt konzentriert sich darauf, die Erfahrung zu vermitteln, gehört zu werden und sich gegenseitig zuzuhören, einen festen Platz zu haben und bei Abwesenheit vermisst zu werden. Die Eichendorffschule ist eine sehr bunte und diverse Grundschule, in der jedes Kommunikationsmittel über die deutsche Sprache hinaus willkommen ist. Miteinander musizieren verbindet einander. Viele Kinder machen in diesen Proben und Aufführungen die ersten positiven Erfahrungen dieser Art.

Das Projekt „Hospiz macht Schule”, das im Jahr 2005 von der Bundes-Hospiz-Akademie ins Leben gerufen wurde, setzt sich dafür ein, Kinder an den Umgang mit Trauer und den Verlust eines geliebten Menschen heranzuführen. Während einer fünftägigen Projektwoche werden die teilnehmenden Kinder und somit auch indirekt ihre Familien an die Themen Sterben, Tod und Trauer als wesentliche Bestandteile des Lebens herangeführt und erleben Trost in schwierigen Situationen. In Kleingruppen und im Klassenverbund erarbeiten sie den Inhalt auf verschiedene Art und Weise: So wird gemalt, gesungen, getanzt und zusammen gelesen, Krankheiten werden nachgestellt, Sonnenblumen gepflanzt und ein Arzt wird interviewt. Die Projektwoche endet mit einem Besuch auf einem Friedhof und einem Nachmittag mit den Eltern, an dem die Kinder ihre Gruppenarbeit präsentieren.